Tangentefestival Frankfurt
Das Theater & Musikfestival der COMOEDIA MUNDI in Frankfurt
© Fabian Schwarz
1987, gastierte COMOEDIA MUNDI auf Einladung von Dieter Buroch, dem damaligen Leiter des summertime und späteren Intendanten des Mousonturm, erstmals in Frankfurt am Mainufer. Damals wurde der Main von den meisten nur als Hindernis wahrgenommen, eine Wasserstraße, die es zu überwinden galt, wenn man von den nördlichen in die südlichen Stadtteilen gelangen wollte. Das Mainufer wurde höchstens Sonntags als Flaniermeile genutzt. Mit unseren Aufführungen und unserer Theatergastronomie waren wir Vorreiter einer lebendigen und Lebensqualität fördernden Aufwertung des Flussufers, vorgelebte Stadtkultur. Inzwischen ist aus den Gastspielen ein Theater- & Musikfestival geworden, das zu den festen Bestandteilen des Frankfurter Kulturlebens gehört. Das Mainufer ist ein hot-spot der Eventkultur und an einem schönen Sommerabend ist fast kein Sitzplatz mehr am Ufer frei...
Die Nutzung der begehrten Flächen am Mainufer ist uns von Donnerstag, 18. Juni 2026 bis zum Dienstag, 4. August 2026 gestattet. Die Förderung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt ermöglicht uns einmal mehr unser Festival am Museumsufer zu realisieren!.
Veranstaltungsort ist das Theaterzelt am Museumsufer, Schaumainkai, mit bestem Blick auf die Frankfurter Skyline. Der romantische Café-Wagen mit Gartenbetrieb rundet mit einer klassischen Auswahl an Kaffee, Säften, Bieren und feinen Weinen das Gebotene gastronomisch ab. 90 % des Angebots ist bio-Qualität! Seit letztem Jahr freuen wir uns besonders, auch Bier in Bio-Qualität anbieten zu können. Wir schenken Öko-Bier der Riedenburger Brauerei aus! Diese Brauerei ist Bioland zertifiziert. Und: Think global, drink local: Unser Espresso Delicato wird in der Metropolregion Frankfurt geröstet, unser Apfelwein stammt von den Streuobstwiesen Nordhessens, gekeltert von der Kelterei Matsch & Brei.
Das Café ist unter der Woche von 14 Uhr bis 23 Uhr geöffnet, Samstags und Sonntags ab 13 Uhr, außer bei Sturm und Regenwetter, da machen wir die Schotten dicht. Bei extremer Hitze erlauben wir uns spontan die Öffnungszeiten zu modulieren um Rasen und Personal zu schonen. Dafür bitten wir um Verständnis.
Die Eintrittspreise
Kartenvorverkauf im Caféwagen ab 17 Uhr, Sonntags ab 14 Uhr
Die Karten bitte vorrangig per Email bestellen. Reservierte Karten bitte eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn direkt an der Kasse am Zelt abholen.
Konzerte & Theaterstücke:
voller Preis: 29.- Euro
ermäßigt: 23.- Euro
bis 18 Jahre: 18.- Euro
Kulturpass - Bürgergeldempfänger:innen: 5.- Euro
Atlas - Interwoven Realities
voller Preis: 23.- Euro
ermäßigt: 18.- Euro
bis 18 Jahre: 14.- Euro
Kulturpass - Bürgergeldempfänger:innen: 5.- Euro
Die Welt auf Rädern - Dokumentarfilm COMOEDIA MUNDI
voller Preis: 14.- Euro
ermäßig: 10.- Euro
Kulturpass - Bürgergeldempfänger:innen: 5.- Euro
Kindertheater:
Erwachsene: 14.- Euro
Kinder: 10.- Euro
Kulturpass - Bürgergeldempfänger:innen: 5.- Euro
Kartentelefon: 0151 / 26 93 97 81
Das Programm 2026
ist in Arbeit und wir Schritt für Schritt hier veröffentlicht.
Der Beginn des Kartenvorverkauf am Main ist am Donnerstag, 18. Juni 2026. Die einzelnen Aufführungen und Anfangszeiten werden außerdem in der Rubrik Termine veröffentlicht. Auf Facebook und Instagram informieren wir ebenfalls zeitnah über das Programm und Details zu den Aufführungen. Als PDF zum nachlesen und oder herunterladen steht das Programm und der Spielplan zeitnah hier zur Verfügung: Klick mich an, ich bin's Programm.
ATLAS - INTERWOVEN REALITIES
Eine grenzüberschreitende Performance
Dienstag, 21. Juli, 20 Uhr 30 bis Donnerstag, 23. Juli, 20 Uhr 30
„Atlas – Interwoven Realities“ ist eine interdisziplinäre Performance zwischen Theater, Bewegung, Musik und Modenschau. Vier Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Sprachen und Gewohnheiten treffen in einem begrenzten Raum aufeinander.
Der Titel trägt in sich bereits mehrere Bedeutungsebenen, die sich in der Performance miteinander verweben:
Ein Atlas ist zunächst eine Sammlung von Karten – Linien, Flächen, Grenzen, Territorien und Wegen, die Orientierung ermöglichen, aber immer auch Konstruktionen sind. Er erinnert daran, dass Nationalstaaten und ihre Grenzen eine vergleichsweise junge Erfindung sind, sie entstanden zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert. Atlas steht hier für die Verbildlichung menschengemachter Ordnungen – zugleich hilfreich, zugleich trennend.
Als Textil bezeichnet Atlas eine Gewebebindung, die sich durch ihre glatte, gleichmäßige und glänzende Oberfläche auszeichnet. Sie entsteht durch Verkreuzung von Fäden, die ein stabiles, zugleich geschmeidiges Gewebe bilden. Dieses Bild steht für Grenzen, die nicht trennen, sondern verbinden, für Verflechtungen, die Stabilität und Schönheit zugleich hervorbringen. Kleidung wird so zum Symbol von Identität und Geschichte, die wir bewusst oder unbewusst nach außen tragen – als Schutz, als Grenze zwischen Innen und Außen, als Übergangszone zwischen Eigenem und Fremden.
In der Mythologie verkörpert Atlas den Titanen, der zur Strafe von Zeus die kosmische Last des Himmels tragen musste. Diese Last steht symbolisch für das Gewicht, das Menschen mit sich tragen: Herkunft, Erinnerungen, Erwartungen, Verantwortung, aber auch Träume und Sehnsüchte. Atlas verweist damit auf die individuelle wie kollektive Bürde, das „Gewicht der Welt“ in mit sich zu tragen.
Konzept und Kostüme: K-MI Camille Schwarz – Inszenierung: Loes Snijders
THEATERWORKSHOP mit Loes Snijders
Reichtum der Einfälle - wir bieten einen weiteren fundierten Einblick in unsere Arbeitsweise an
Theaterworkshop mit Loes Snijders : Samstag, 25. Juli, 11 Uhr bis 16 Uhr
Nicht denken, einfach spielen, geht das überhaupt?
Denkt man nicht immer etwas?
In diesem Workshop werden wir der Fantasie freien Lauf lassen, Spontanität fördern, assoziativ sein, Impulsen folgen. Improvisierend, reagierend Geschichten entstehen lassen.
Eine kleine Szene bauen, in eine Rolle schlüpfen.
Um 11.00 beginnen wir mit Körpertraining, Entspannungsübungen, wecken wir die Stimme. Weiter geht’s mit Spielübungen, um die Kreativität wach zu rufen bis wir später einzeln oder zusammen eine kleine Szene bauen.
Vielleicht überrascht du dir heute selbst?
Kursgebühr: 95.- Euro
Mitbringen: Eine Decke oder Yogamatte, bequeme Kleidung,warme Socken oder leichte Sportschuhe, etwas zu Trinken.
Für Kaffee,Tee und ein Mittagssüppchen wird gesorgt
Ort: Theaterzelt am Museumsufer
DIE WELT AUF RÄDERN - Dokumentarfilm über COMOEDIA MUNDI
Samstag, 25. Juli, 20 Uhr 30
“Die Welt auf Rädern” ist ein Dokumentarfilm von Felix Rudolph über eben das - eine Welt auf Rädern, in sich geschlossen und doch offen, aber vor allem in Bewegung. Die Welt von Comoedia Mundi, einem Zelttheater, das seit über 40 Jahren großartiges Theater auf eine kleine Bühne bringt. Die Bühne ist im Zelt, das Zuhause dort, wo die Wägen stehen und das Wohnzimmer ist die Wiese.
Gerne mit einem Zirkus verwechselt, ist Comoedia Mundi ein Kosmos, der sich den meisten nur oberflächlich eröffnet:
Ein Besuch im Theater, ein Stück Kuchen im Cafe, ein Staunen im Vorbeigehen.
Als Theatertechniker mehr oder minder zufällig in diesen besonderen Kreis von Künstlern, Träumern und Machern hineingestolpert, begleitete
Filmemacher Felix Rudolph die Bewohner dieser Welt ein Jahr mit der Kamera und erhielt die Gelegenheit, wirklich zum Kern dieses eigenwilligen
Projekts vorzudringen. Der Film ist eine Langzeitstudie über 12 Monate und dokumentiert die Tourneeorte frankfurt, Regensburg, Augsburg mit Sorbas und die Neuproduktion Kleiner Mann - was nun? in Trautskirchen.
Der Film wurde 2024 auf dem DOK.fest München - Deutschlands größtem Dokumentarfilmfestival für den VFF-Produzentenpreis nominiert!
MIND MAGIC
Ein magisch-humorvoller Abend mit Samuel Lenz
Sonntag, 26. Juli, 20 Uhr 30
An diesem Abend ist kein Gedanke sicher. Hier werden Geburtsdaten vorhergesagt, Lügen erkannt und rechnerische Höchstleistungen vollbracht. Eine Zusammenstellung aus Zauberkunst, Psychologie und Suggestion ist die Grundlage dieser Show, die jeden Gast aus dem Alltag heraus hinein in eine Traumwelt führen wird. Erleben Sie Momente, die Sie an der Wirklichkeit der Dinge zweifeln lassen und die Realität auf den Kopf stellen.
Samuel Lenz ist Mentalmagier & Moderator
Gewinner des Hessischen, Bayrischen und Berliner Magiewettbewerbs
Träger des „Top Talent Awards“ 2019
ZWISCHEN HIMMEL & ERDE
Best-of 30 Jahre COMOEDIA MUNDI
Mittwoch, 29. Juli bis Freitag, 31. Juli, 20 Uhr 30
Ein Reise durch dreißig Jahre Theatergeschichte in der Regie von Loes Snijders:
Zwischen Oben und Unten, Himmel & Hölle, Liebe und Hass, Verzweiflung & Hoffnung,
einbettet in die Musik von Alfons Wild, eine Quadratur des Kreises...
Musik - Gesang - Theater
Schauspiel: Loes Snijders (NL) - Fabian Schwarz (D) - Theatertechnik Geronimo Cappelli (I)
"Comoedia Mundi kreiert kraftvolle Bilder, die sich einprägen, ohne dabei viel mehr zu benötigen, als das Talent von Snijders und Schwarz...das geht tief, hat lyrische Komponenten und schenkt dem Publikum Momente voller Nähe!" NÜRNBERGER ZEITUNG
"Das Ensemble Comoedia Mundi erfreut mit Witz und schwarzem Humor" hieß es schon 2017 in der Presse zum Stil des eigenwilligen Wandertheaters."
"Bilder, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben" - wir bringen sie wieder auf die Bühne!
AU REVOIR FRANCFORT mit Loes Snijders - Gesang, Jürgen Mayer - Klavier / Gitarre, Alfons Wild - Gitarre
Sonntag, 2. August, zur blauen Stunde, so gegen 20 Uhr
Loes Snijders - Gesang
Jürgen Mayer - Gitarre, Piano
Alfons Wild - Gitarre
Unser traditionelles Abschiedsgeschenk an Frankfurt: Adieu, Francfort-sur-le-Main, bis nächstes Jahr!
Die Kulturnomaden verabschieden sich stilvoll mit einem Gratis-Konzert. Die besondere Note ist die Begleitung durch die beiden Musiker Mayer und Wild. Beide sind Comoedia Mundi seit drei Jahrzehnten künstlerisch verbunden und haben zahlreiche Produktionen die Vergangenheit begleitet und begleiten sie noch.
Alles muss raus! Aus der Seele, aus der Kehle und aus den Kühlschränken!
Die Nomaden wollen mit leichtem Gepäck und den Taschen voller Gold weiterziehen...
Der Eintritt ist frei - Die Getränke kosten auch nicht die Welt
“Loes Snijders ist als Sängerin eine Wucht, kantig und widerspenstig kann sie klingen, zart oder melancholisch, bitter oder heiter, immer aber ergreifend.” NÜRNBERGER NACHRICHTEN & NÜRNBERGER ZEITUNG
